HomeKit Lampen: Smartes Licht von Koogeek, LIFX und Co.

Das Licht per Siri und iPhone zu steuern, ist bequem und komfortabel. Mittlerweile ist auch die Auswahl an HomeKit Lampen deutlich gewachsen. Hier zeigen wir dir deshalb alle aktuellen HomeKit-kompatiblen Lampen in der Übersicht.

HomeKit Lampen Nanoleaf Philips Ikea Koogeek
Foto: Nanoleaf

HomeKit: Kompatible Lampen und Fassungen im Überblick

Zwischen den einzelnen HomeKit Lampen gibt es teilweise große Unterschiede. So sind einige Leuchtmittel selbst WiFi- oder Bluetooth-fähig und verbinden sich direkt mit dem Heimnetzwerk bzw. dem iPhone oder iPad. Andere Lampen wiederum stellen über Funk eine Verbindung zu einer HomeKit-fähigen Bridge her. Und dann gibt es noch die Lampenfassungen für Apples HomeKit. Darüber finden herkömmliche Leuchtmittel ihren Weg ins Smart Home.

Diese HomeKit Lampen brauchen keine Bridge

Ob über Bluetooth oder WiFi: Einige HomeKit Lampen kommen komplett ohne eine zwischengeschaltete Bridge aus. Dazu gehören etwa die WiFi-Modelle von Koogeek und LIFX. Die Koogeek Lightbulb LB1 und der Light Strip LS1 verbinden sich direkt mit dem heimischen WiFi-Netzwerk. Mit wenigen Schritten sind sie nach der Inbetriebnahme auch per Home App steuerbar. Allerdings: Die Lichtleistung der Lightbulb LB1 beträgt nur 500 Lumen, was zur Hauptbeleuchtung eines ganzen Raumes im Normalfall zu wenig sein dürfte. Also entweder mehrere HomeKit Lampen im Zimmer verteilen oder ein helleres Leuchtmittel verwenden.

Dafür bietet sich zum Beispiel die LIFX+ A60 mit 1100 Lumen Lichtleistung an. Sie verbindet sich ebenfalls direkt per WiFi mit dem Heimnetzwerk und ist in kürzester Zeit auch mit der Home App und Siri verbunden. Interessant: LIFX bietet auch eine Version mit Nachtsichtmodus an. Wer bereits eine HomeKit Kamera mit Nachtsicht einsetzt, kann damit das Maximum herausholen. Denn die HomeKIt Lampen mit Nachtsichtmodus erweitern die Sichtweite der Cams zum Teil enorm und sorgen so für noch bessere Aufnahmen bei Dunkelheit.

HomeKit Lampen mit Bridge

Die wohl bekanntesten HomeKit Lampen, die auf ein separates Gateway bzw. eine Bridge zurückgreifen, heißen Philips Hue und Ikea Trådfri. Die Leuchtmittel sind jeweils mit einem Funkchip (ZigBee) ausgestattet und empfangen darüber die Befehle von ihrer Bridge. Die Bridge ist das netzwerkfähige Gerät, das die Verbindung ins Internet und auch zu HomeKit herstellt. Das bedeutet im Umkehrschluss: Alle Geräte, die mit der Bridge verbunden sind, lassen sich auch per HomeKit steuern. Im Falle von Philips Hue heißt das: Auch Schalter, Dimmer und Bewegungssensor lassen sich vernetzen. Wie du Philips Hue einrichten kannst, erfährst du hier.

Etwas unbekannter, aber ein echter Hingucker, sind die E27-Leuchten von Nanoleaf. Diese HomeKit Lampen benötigen ebenfalls eine Bridge (im Starter-Set bereits enthalten) und haben mit ihren Konkurrenten wohl nur den Sockel gemeinsam:

Nanoleaf Bllom HomeKit Lampen
Foto: Nanoleaf

Wie ein Zwischenstecker: HomeKit Lampenfassungen

HomeKit Lampen bringen viele Vorteile und sparen Energie. Doch wer seine Beleuchtung ersetzt, hat oftmals eine ganze Reihe funktionsfähiger Leuchtmittel übrig. Deshalb haben einige Hersteller an einer Lösung gearbeitet und smarte Lampenfassungen entwickelt. Das Prinzip: Die smarten Fassungen werden in die bisherige Fassung einschraubt. Und in die smarte Fassung dann das bisherige Leuchtmittel. Also wie eine Art smarte Steckdose. Damit werden aus normalen E27-Leuchten vollständig vernetzbare HomeKit Lampen. Diese HomeKit Lampenfassungen gibt es etwa von Koogeek und iDevices. Tipp: Die Lampenfassungen eignen sich ideal im Flur, Keller, in der Garage oder in der Abstellkammer. Überall dort, wo bunte Lichtszenen eher nicht zum Einsatz kommen.

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